Die Teilnahme an der Arbeitstherapie dient der Förderung und Erweiterung vorhandener, sowie der Reaktivierung verloren gegangener Fähigkeiten. Die Arbeitsbereiche bieten Tätigkeiten mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen. Kontinuierliche Begleitung und adäquate Anleitung durch die Arbeitstherapeuten.
Die Arbeitszeiten können individuell den Möglichkeiten des Bewerbers und denen der Einrichtung angepasst werden. Durch die räumliche Trennung von Wohnen und Arbeiten wird der Unterschied deutlich zwischen Hausarbeit als Alltagsbewältigung und „belohnter Arbeit" in einem der Arbeitstherapiebereiche.
Die Teilnahme an der Arbeitstherapie bietet darüber hinaus Gelegenheit zu sozialen Kontakten auf der Arbeitsebene durch arbeitsrelevante Interaktionen und die Möglichkeit, Toleranz gegenüber den Schwächen und Stärken der Kollegen zu erlernen. Die Erfahrung, dass man sich ergänzen und helfen kann, soll zu einem kollegialem Miteinander führen. Bei geeignetem Fähigkeitsprofil wird eine weiterführende berufliche Perspektive entwickelt. Diese Entwicklungsschritte werden nach jeder Teilnahme in den Verlaufsbögen dokumentiert und sind sowohl für den Betroffenen als auch für die Bezugsperson einsehbar.
Mindestens einmal im Jahr werden die Hilfepläne mit dem Klienten entsprechend der Erfordernisse und Wünsche der Beteiligten verhandelt und aktualisiert.
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